Restaurant SUEDBRAUSE Leipzig

Cafe & Restaurant SUEDBRAUSE

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Cafe & Restaurant SUEDBRAUSE

Das Restaurant SUEDBRAUSE serviert eine deutschähnliche Küche. Empfehlen kann ich gebratene Geflügelleber mit Apfel-Zwiebel-Ragout auf Kartoffelkräuterstampf und Rotweinjus. Aber auch das Gebratene Rinderhüftsteaks auf Pak Choi Tomatengemüse und französische Rosmarinkartoffeln ist sehr lecker. Die Hauptgerichte sind deutsch – die Beilagen haben etwas leicht Exotisches. Wo das Essen vom Geschmack her und dank der Aufmachung überzeugt, enttäuschtes mich die Portionsgröße her.

Für Kinder gibt es Milchreis, Wurstgulasch oder Hähnchenschnitzel mit Kartoffelpüree und Buttermöhrchen zur Auswahl. Meiner Meinung nach kein überzeugendes Angebot. Mein Sohn war beispielsweise jahrelang Fischstäbchen Fan – mit Milchreis oder Wurstgulasch konnten wir ihn nie ködern.
Das Dessert-Angebot ist ebenso überschaubar. Apfelstrudel, Kaiserschmarrn und warmes Schokosoufflè mit Vanille-Kirschen
Viele Gäste erwartet die SUEDBRAUSE zum Brunch. Freunde bescheinigen dem Restaurant ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für den Brunch und loben Zusammensetzung der Frühstücksanteile mit Lachs, Käse, Wurst, Salaten und Müsli.

Das junge Personal war freundlich und die Location ist uneingeschränkt empfehlenswert. Lediglich drinnen ist es etwas eng, Rollstuhlfahrer dürften hier keine große Freude haben.

Die SUEDBRAUSE befindet sich direkt am Connewitzer Kreuz, einer stark frequentierten Kreuzung in Leipzig. Zwar ist das alleinstehende Gebäude von einer kleinen Grünanlage umgeben, doch ändert das nichts daran, dass wenige Meter entfernt unzählige an der Ampel stehende Autos fleißig Abgase versprühen. Auf der anderen Seite – die SUEDBRAUSE hat gerade wegen dieser Lage ein gewisses Flair. Wir waren an einem warmen Tag im Mai als Gast – und waren begeistert.

Ein kostenloses WLAN für Gäste ist in der SUEDBRAUSE vorhanden.

Wie kommt ein Restaurant zu einem Namen wie SUEDBRAUSE, fragen sich bestimmt einige? Im Jahr 1890 wurde ein Volksbrausebad gebaut. Leipzig wollte etwas Positives für die soziale Unterschicht tun – ein öffentliches Gebäude zum duschen wurde errichtet. Das Motto der Initiatoren lautete: „Jedem Deutschen wöchentlich ein Bad!“.
Als sich später die Situation der Arbeiter verbesserte, Wohnungen mit Dusche und Bad kein Privileg für Bessergestellte war, wurde das Volksbad geschlossen.
Nach der Wiedervereinigung wurde die ehemalige Badeanstalt aufgekauft, saniert und als Restaurant der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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