Trinkgeld auf den Malediven öffnet Türen – wie viel und wann?

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Die Malediven, mit seinen über 2.000 weit verstreuten Inseln, leben vom Tourismus und dem Trinkgeld. Die Malediven sind ein armes Land ohne nennenswerte eigene Industrie, fast alle Erzeugnisse werden aus Europa, Sri Lanka oder Indien importiert.

Gerade weil meisten Urlauber “ All-Inclusive“ buchen, freut sich das Servicepersonal über den einen oder anderen Obolus. Die Höhe der Trinkgelder sollte von der Art der Unterbringung abhängig gemacht werden, beispielsweise den Sternen des Hotels. Geben sie bitte nur dann ein Trinkgeld, wenn sie wirklich mit einem Service zufrieden sind – sie belohnen sonst auch die „Unfreundlichkeit & Faulheit“.

Wie viel Trinkgeld kann man geben?
Kofferträger: 1,- USD pro Gepäckstück
Zimmerservice: 2,- bis 3,- USD pro Bestellung
Reinigungskraft: 1,- USD pro Tag
Thakaru: 10,- USD die Woche
Im Restaurant: 5% – 10% vom Rechnungsbetrag

Wann und wie oft sollte man Trinkgeld geben?
Nach jedem einzeln getragenen Koffer, nach jedem gezapften Bier? Die Sache mit dem Trinkgeld ist nie eine einfache Sache. Man hört aus den Berichten Anderer, dass Personal erst ein freundliches Lächeln aufsetzen, wenn sie etwas Bares erhalten haben. Uns persönlich ist das noch nicht passiert, wir handhaben es wie folgt:

– Kofferträger: kleines Trinkgeld nachdem die Koffer im Bungalow sind
– Zimmerservice: am Anfang etwas, dann einige Tage nichts und dann etwas mehr (bei Zufriedenheit)
– Kellner: am Anfang des Tages zahlen

Dadurch merkten wir, ob das Personal das zweite Trinkgeld auch wirklich verdiente oder nur erwartete. Denn man sollte mit dem Trinkgeld nicht wie Rockefeller um sich werfen, nur des Gebens wegen. Bei guter Leistung sollte es Trinkgeld geben, bei mangelhafter Leistung oder Freundlichkeit gibt es eben nichts.

Ich empfehle, am Flughafen US-Dollar oder Bargeld in der Landeswährung Rufiyah zu tauschen. Bei Für Einkäufe wird üblicherweise eine Servicegebühr von 10 Prozent gegeben.

Es wird empfohlen, dass Sie etwa 12 US-Dollar pro Tag für Reiseleiter und Mitarbeiter einplanen.

Schokolade und Gummibärchen als Trinkgeld-Ersatz
Manche Urlauber verschenken Schokolade, Gummibärchen und glauben der Resort-Mitarbeiter freut sich darüber. Die Wahrheit ist: Schokolade kann er nicht nach Hause zu seiner Familie schicken und kaufen kann er sich dafür auch nichts. Er hätte lieber die 1,00 Euro auf der Hand, als die zerlaufene Milka-Schokolade in der Hosentasche.